Ein Brauch am Fest Maria Himmelfahrt ist die Kräutersegnung. So haben unsere BewohnerInnen vor Maria Himmelfahrt Kräuterbüscherl gebunden und sich am wohlriechenden Duft erfreut.
Lt. Homepage der Erzdiözese Wien geht dieser Brauch auf eine Legende zurück: „Als das Grab Mariens geöffnet wurde, fand man darin keine sterblichen Überreste, sondern wohlriechende Blumen und Kräuter. Dies wurde als Zeichen der besonderen Reinheit und der Nähe Mariens zu Gott gedeutet. Aus dieser Überlieferung entstand der Brauch, Kräutersträuße zu binden und sie am Festtag in die Kirche zu bringen. Diese Sträuße bestehen oft aus sieben oder neun verschiedenen Pflanzen – etwa Johanniskraut, Kamille, Salbei, Schafgarbe, Minze, Ringelblume und vielen anderen. Sie stehen für die heilenden Kräfte der Natur und sind Ausdruck der Dankbarkeit für Gottes Schöpfung.
Die gesegneten Kräuter wurden früher im Haus aufbewahrt, im Stall aufgehängt oder bei Krankheit verwendet – als Zeichen des Segens und des Schutzes Gottes.“ (zit. Homepage Erzdiözese Wien).


















